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Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie   By: (1596-1650)

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Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie

von

René Descartes

Übersetzt von Dr. Ludwig Fischer

Leipzig

Druck und Verlag von Philipp Reclam jun.

=Inhalt.=

Seite

Zur Einleitung 5

Übersicht der sechs Betrachtungen 19

Erste Betrachtung. Woran man zweifeln kann 25

Zweite Betrachtung. Das Wesen des menschlichen Geistes; es ist uns bekannter als der Körper 32

Dritte Betrachtung. Das Dasein Gottes 47

Vierte Betrachtung. Wahrheit und Irrtum 69

Fünfte Betrachtung. Das Wesen der Materie und nochmals die Existenz Gottes 80

Sechste Betrachtung. Das Dasein der Körper und der Wesensunterschied zwischen Leib und Seele 89

=Zur Einleitung.=

=René Des Cartes= (» Seigneur du Perron «)[1] erblickte das Licht der Welt am 31. März[2] 1596 zu La Haye (Touraine), wohin seine Mutter sich vor der Pest geflüchtet hatte. Sein Vater war Rat beim Parlament der Bretagne zu Rennes und gehörte einem der ältesten Adelsgeschlechter von Touraine an. René war von schwächlicher Körperkonstitution. Aber schon in frühester Jugend zeigte er hohe Geistesgaben. Ein ungewöhnlicher Wissens und Forschungsdrang beseelte den Knaben, sodaß ihn sein Vater wohl den »kleinen Philosophen« nannte.

Acht Jahre alt wurde er dem Jesuiten Kolleg zu La Flèche zur Erziehung übergeben. Hier wurde der Grund gelegt zu dem festen und unerschütterlichen Glauben, den er sein ganzes Leben hindurch bewahrte. Mit großem Eifer folgte er dem Unterricht und setzte nicht selten seine Lehrer in Erstaunen durch die Selbstständigkeit und Schärfe seines Urteils.

Die Wissenschaften gewährten ihm jedoch wenig Befriedigung. Enttäuscht verließ er 1612 die Schule. Er sagt von sich: »Von Jugend auf bin ich für die Wissenschaften erzogen worden. Man sagte mir, durch sie könne man eine klare und sichere Erkenntnis von allem erlangen, was für das Leben von Wert ist, und so war ich vom sehnlichsten Wunsche beseelt, sie kennen zu lernen. Als ich nun den ganzen Studiengang beendet hatte und mich, wie es Sitte war, zu den »Gelehrten« hätte rechnen dürfen, da war ich ganz anderer Meinung geworden! Zweifel und Irrtümer umgaben mich, und nur das eine schien mir bei all meiner Lernbegierde immer klarer und klarer geworden zu sein, nämlich daß ich =nichts weiß=. Und doch besuchte ich eine der hervorragendsten Schulen in ganz Europa, wo es, wenn überhaupt irgendwo in der Welt, gelehrte Männer geben mußte!«[3]

Nur die Mathematik gewährte ihm einige Befriedigung, und er legte bereits auf der Schule den Grund zu einer der großartigsten Errungenschaften, welche die Mathematik ihm verdankt: zur =Analytischen Geometrie=. Dennoch aber überwog das Gefühl der Enttäuschung so sehr seinen Wissensdrang, daß er nach Verlassen der Schule der wissenschaftlichen Beschäftigung entsagte und sich in einen Strudel von Vergnügungen stürzte, in dem er leicht hätte Schiffbruch leiden können... Continue reading book >>




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