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Der Courier des Czaar (Michael Strogoff)   By: (1828-1905)

Book cover

First Page:

Collection Verne. Band 22.

Der Courier des Czaar.

(Michael Strogoff.)

Von

Julius Verne.

Autorisirte Ausgabe

Erster Band.

Vierte Auflage.

Wien. Pest. Leipzig.

A. Hartleben's Verlag.

Alle Rechte vorbehalten.

K. u. K. Hofbuchdruckerei Carl Fromme in Wien.

INHALT.

Erster Theil 1. Ein Fest im Neuen Palais 2. Russen und Tartaren 3. Michael Strogoff 4. Von Moskau nach Nishny Nowgorod 5. Eine Verordnung mit zwei Artikeln 6. Bruder und Schwester 7. Auf der Wolga stromabwärts 8. Die Kama stromaufwärts 9. Tag und Nacht im Tarantaß 10. Ein Unwetter in den Uralbergen 11. Reisende in Noth 12. Eine Herausforderung 13. Die Pflicht über Alles! 14. Mutter und Sohn 15. Der Barabinen Sumpf 16. Eine letzte Anstrengung 17. Bibelsprüche und Liederverse Zweiter Theil 1. Ein tartarisches Feldlager 2. Alcide Jolivet's Haltung 3. Schlag für Schlag 4. Der siegreiche Einzug 5. Nun sieh' Dich um 6. Ein Freund unterwegs 7. Die Ueberschreitung des Jeniseï 8. Ein Hase, der über den Weg läuft 9. In der Steppe 10. Baikal und Angara 11. Zwischen zwei Ufern 12. Irkutsk 13. Ein Courier des Czaar 14. Die Nacht vom 5. zum 6. October 15. Schluß [Bemerkungen zur Textgestalt]

MICHAEL STROGOFF.

Erstes Capitel.

Ein Fest im Neuen Palais.

"Sire, eine neue Depesche.

Von woher?

Aus Tomsk.

Ueber diese Stadt hinaus ist die Leitung unterbrochen?

Sie ist seit gestern gestört.

General, Sie werden von Stunde zu Stunde ein Telegramm von Tomsk einfordern und mich auf dem Laufenden erhalten.

Zu Ew. Majestät Befehl", antwortete der General Kissoff.

Diese Worte wurden gegen zwei Uhr Morgens gewechselt, als ein im Neuen Palais abgehaltenes Fest eben in höchstem Glanze strahlte.

Die Capellen der Regimenter von Preobrajensky und von Paulowsky spielten zu dieser Soirée die gewähltesten Nummern ihres Repertoires, Polkas, Mazurkas, Schottische und Walzer, ununterbrochen auf. Immer neue Paare von Tänzern und Tänzerinnen rauschten durch die prächtigen Salons dieses Palastes, der sich nur wenige Schritte entfernt von dem "alten Hause aus Stein" erhebt, in welch' letzterem sich so viele furchtbare Dramen abgespielt haben und das jetzt nur die flüchtigen Melodien der Quadrillen wiederhallte.

Der Oberhofmarschall fand bei Erfüllung seiner delicaten Pflichten sehr beachtenswerthe Unterstützung. Die Großfürsten selbst, deren Adjutanten, die Kammerherren vom Dienst und die Hausofficiere des Palastes unterzogen sich des Arrangements der Tänze. Die von Diamanten strahlenden Großfürstinnen und die Hofdamen in gewähltester Galatoilette gingen den Frauen und Töchtern der höchsten Militär und Civilbeamten mit aufmunterndem Beispiele voran. Als das Signal zur Polonaise ertönte, als die Eingeladenen jedes Ranges herbeieilten zu dieser rhythmischen Promenade, welche bei derartigen Festlichkeiten die volle Bedeutung eines Nationaltanzes erlangt, da bot das Gemisch der langen, spitzenüberwebten Roben und der an Ordensschmuck so reichen Uniformen bei dem Glanze der hundert Kronleuchter, deren Lichtmeer die ungeheuren Spiegel noch zu verdoppeln schienen, dem Auge ein entzückendes, kaum zu beschreibendes Bild.

Dazu lieferte der große Salon, das schönste der Gemächer im Neuen Palais, für diese Versammlung hoher und höchster Personen und verschwenderisch geschmückter Frauen einen entsprechend prachtvollen Rahmen. Die reiche Decke mit ihren von der Zeit schon etwas gemilderten Vergoldungen erschien wie besäet mit blitzenden Sternen... Continue reading book >>




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