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Durch Wüste und Harem Gesammelte Reiseromane, Band I   By: (1842-1912)

Book cover

First Page:

Carl May's gesammelte Reiseromane.

Band I:

Durch Wüste und Harem

Reiseerlebnisse von Carl May.

Freiburg i. B. Verlag von Friedrich Ernst Fehsenfeld.

Inhalt des ersten Bandes.

Seite Erstes Kapitel. Ein Todesritt 1

Zweites Kapitel. Vor Gericht 51

Drittes Kapitel. Im Harem 83

Viertes Kapitel. Eine Entführung 131

Fünftes Kapitel. Abu Seïf 169

Sechstes Kapitel. Wieder frei 212

Siebentes Kapitel. In Mekka 275

Achtes Kapitel. Am Tigris 316

Neuntes Kapitel. Auf Kundschaft 371

Zehntes Kapitel. Der Sieg 427

Elftes Kapitel. Bei den Teufelsanbetern 496

Zwölftes Kapitel . Das große Fest 589

Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort.

Selbst ein treuer Leser von Dr. Karl May, erging es mir stets wie allen Andern, welche seine Reisewerke kennen: ich konnte das Erscheinen einer von ihm angekündigten neuen Arbeit immer kaum erwarten. Die Gründe dieser Ungeduld, welche ich bei der Lektüre keines andern Schriftstellers in dieser Weise an mir und vielen Andern beobachtet habe, sind einesteils in den hochinteressanten Sujets, welche er wählt, und andernteils in der originellen und meisterhaften Weise, in welcher er sie beherrscht und behandelt, zu suchen. Bei ihm ist keine Zeile ohne Leben, ohne innere und äußere Bewegung. Er empfindet, denkt und berechnet auf seinen Reisen wie wenige Seinesgleichen und zwingt den Leser, mit ihm zu fühlen, mit ihm zu denken und zu berechnen. Man lebt sich so in ihn hinein, daß man ganz und vollständig sein Eigen wird.

Dazu kommt der hohe sittliche Gehalt, den alle seine Werke besitzen. Er ist, vielleicht ohne es zu beabsichtigen, ein Missionar, ein Prediger der Gottes und der Nächstenliebe, doch besteht seine Predigt nicht in Worten, sondern in Thaten. Wie köstlich ist's, daß sein treuer Hadschi Halef Omar ihn zum Islam bekehren will und schließlich doch selbst Christ wird, ohne es zu ahnen! Solchen Zügen wird man fast auf jeder Seite begegnen.

Am liebsten möchte ich, anstatt ein Vorwort zu schreiben, gleich beginnen, den Inhalt des ganzen Werkes zu erzählen. Da mir dies aber nicht gestattet ist, so mag der freundliche Leser mit der nächsten Seite beginnen. Ich bin überzeugt, daß er erst dann aufhören wird, wenn er bei der letzten angekommen ist.

Freiburg i. Baden.

Der Herausgeber und Verleger.

Erstes Kapitel.

Ein Todesritt.

»Und ist es wirklich wahr, Sihdi[1], daß du ein Giaur bleiben willst, ein Ungläubiger, welcher verächtlicher ist als ein Hund, widerlicher als eine Ratte, die nur Verfaultes frißt?«

[1] Herr.

»Ja.«

»Effendi, ich hasse die Ungläubigen und gönne es ihnen, daß sie nach ihrem Tode in die Dschehenna kommen, wo der Teufel wohnt; aber dich möchte ich retten vor dem ewigen Verderben, welches dich ereilen wird, wenn du dich nicht zum Ikrar bil Lisan, zum heiligen Zeugnisse, bekennst. Du bist so gut, so ganz anders als andere Sihdis, denen ich gedient habe, und darum werde ich dich bekehren, du magst wollen oder nicht.«

So sprach Halef, mein Diener und Wegweiser, mit dem ich in den Schluchten und Klüften des Dschebel Aures herumgekrochen und dann nach dem Dra el Haua heruntergestiegen war, um über den Dschebel Tarfaui nach Seddada, Kris und Dgasche zu kommen, von welchen Orten aus ein Weg über den berüchtigten Schott Dscherid nach Fetnassa und Kbilli führt... Continue reading book >>




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