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Ein Heiratsantrag Scherz in einem Aufzug   By: (1860-1904)

Book cover

First Page:

[Anmerkungen zur Transkription:

Im Original fett gesetzter Text ist mit = gekennzeichnet. Im Original gesperrt gesetzter Text ist mit gekennzeichnet. Im Original in Antiqua gesetzter Text ist mit gekennzeichnet.]

Ein Heiratsantrag

Scherz in einem Aufzug

Von

Anton Tschechow

Bühneneinrichtung mit Dekorationsplan

Aus dem Russischen übertragen

von

Luise Flachs Fokschaneanu

Verlag von Philipp Reclam jun. Leipzig

Den Bühnen gegenüber als Manuskript gedruckt.

Übersetzungsrecht für alle anderen Sprachen vorbehalten.

Für sämtliche Bühnen im ausschließlichen Debit der Verlags Firma A. Entsch, Berlin NW. 7. erschienen, und ist von dort aus allein das Recht der Aufführung zu erwerben.

Luise Flachs Fokschaneanu.

Stücke von Anton Tschechow in der Universal Bibliothek:

Nr. 4264. Die drei Schwestern. Nr. 4919. Die Möwe.

Druck von Philipp Reclam jun. Leipzig

Ein Heiratsantrag

Scherz in einem Aufzug

Personen.

=Stepán Stepánowitsch Tschubúkow=, Gutsbesitzer.

=Natália Stepánowna=, seine Tochter. (25 Jahre alt.)

=Iwán Wassíljitsch Lómow=, Tschubukows Nachbar.

Ort der Handlung: Tschubukows Landsitz in Rußland.

Zeit: Die Gegenwart.

Rechts und links vom Schauspieler.

Vorkommende Namen: Nastásia Michaílowna, Ugadái, Mikónow, Otkatái, Sapragája, Staméski, Marúskin, Raswachái, Desjatín, Natáscha.

w am Schlusse eines Namens ist wie f zu sprechen.

Die deutsche Uraufführung fand am 12. November 1900 an der Berliner Sezessionsbühne statt.

[Illustration: Empfangszimmer in Tschubukows Hause nach vorstehendem Dekorationsplan.]

Erster Auftritt.

=Tschubukow.= Dann =Lomow= im Frack und in weißen Handschuhen.

=Tschubukow= (geht ihm zur Begrüßung entgegen). Liebster! Wen sehe ich da! Iwan Wassiljitsch! Höchst erfreut! (Drückt ihm die Hand.) Ist das aber eine Überraschung, mein Gutester... Wie geht es Ihnen?

=Lomow.= Ich danke Ihnen. Und Sie, wie befinden Sie sich?

=Tschubukow.= Na, es geht, mein Bester. Bitte ergebenst, setzen Sie sich... Es ist nicht in der Ordnung, mein Lieber, seine Nachbarn zu vergessen. Aber, mein Liebster, warum sind Sie denn so feierlich? Im Frack, in Handschuhen und dergleichen. Fahren Sie denn irgend wohin zu Besuch, mein Schätzbarster?

=Lomow.= Nein. Ich komme bloß zu Ihnen, geehrter Stepan Stepanowitsch.

=Tschubukow.= Weshalb dann im Frack, Bester? Gerade wie bei einer Neujahrsvisite!

=Lomow.= Sehen Sie, es handelt sich darum. (Er faßt ihn unter.) Ich bin zu Ihnen gekommen, verehrter Stepan Stepanowitsch, um Sie mit einer Bitte zu belästigen... Es ist nicht das erste Mal, daß ich die Ehre habe, mich an Sie um Hilfe zu wenden, und stets haben Sie, sozusagen ... aber verzeihen Sie, ich bin aufgeregt. Ich werde erst Wasser trinken, verehrter Stepan Stepanowitsch. (Er trinkt.)

=Tschubukow= (beiseite). Er ist gekommen, Geld zu borgen! Ich werde keines geben! (Zu Lomow.) Um was handelt es sich denn, Bester?

=Lomow.= Sehen Sie ... geehrt ... Stepanitsch ... entschuldigen Sie, Stepan, Stepan Geehrtewitsch ... das heißt, ich bin schrecklich aufgeregt, wie Sie gefälligst sehen wollen... Mit einem Wort, Sie allein können mir helfen, obgleich ich es durchaus nicht verdient habe und ... und nicht das Recht habe, Ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen.

=Tschubukow.= Ach, machen Sie keine Umschweife, mein Herzchen! Sagen Sie rund heraus! Nun?

=Lomow.= Sofort... Im Augenblick. Die Sache ist die: Ich bin gekommen, um die Hand Ihrer Tochter Natalia Stepanowna zu bitten.

=Tschubukow= (freudig). Engelchen! Iwan Wassiljitsch! Wiederholen Sie das noch einmal ich habe nicht gut gehört!

=Lomow.= Ich habe die Ehre, zu bitten... Continue reading book >>




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