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Frau Pauline Brater Lebensbild einer deutschen Frau   By: (1852-1929)

Book cover

First Page:

Frau Pauline Brater

Lebensbild einer deutschen Frau

Von Agnes Sapper

Mit zwei Bildnissen

[Illustration: C. H. Beck logo]

C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck München 1908

C. H. Beck'sche Buchdruckerei in Nördlingen

[Illustration: Pauline Brater]

Vorwort

Wer ist Frau Brater, oder wer war sie?

Warum sollen wir uns für sie interessieren? Ist sie eine Künstlerin, eine Gelehrte, eine Wohltäterin für die Menschheit gewesen? Hat sie auf irgend einem Gebiet Hervorragendes geleistet und sich in der Welt einen Namen gemacht?

Diese so berechtigten Fragen haben mir viele Bedenken verursacht, denn sie müssen alle verneint werden. Frau Brater ist nie in die Öffentlichkeit getreten, sie war nichts weiter als eine deutsche Frau. Wer sie nicht persönlich kannte, weiß nichts von ihr. Aber das ist eben der Punkt: wer sie persönlich kannte, der hatte einen tiefen Eindruck von ihrer Eigenart, der empfing von ihr, was er gerade bedurfte; denn sie konnte vieles geben: Klarheit in schwierigen Lebensfragen, Erheiterung in bedrückter Stimmung, Aufrüttelung der Energielosigkeit, Wahrheit im Scheinwesen, Hinweisung zum Göttlichen.

Sollten von diesen vielseitigen Wirkungen nicht auch jetzt noch welche ausgehen, wenn wir im Geist mit dieser Frau verkehren? Gewiß, wenn es gelingen würde, ihr Leben und Wesen recht lebendig zu schildern, so müßten wir in dieser Darstellung etwas von dem Reiz empfinden, den ihr persönlicher Umgang gewährte.

Das ist der Gedanke, der mich trieb, ihr Lebensbild zu zeichnen. Und mit ihrem Bild zugleich wird ein anderes auftauchen, das Karl Braters, des edlen Vorkämpfers für die deutsche Einheit, von dem Professor Robert Piloty in einer eben erschienenen Schrift sagt: »Offenen und ehrlichen Kampf für Staat, Recht und Freiheit hat er zeitlebens geführt, sein Andenken wird stets verbunden sein mit den Erinnerungen an Bayerns schwerste Zeiten, in denen er mit energischem Willen und klarem Verstand auf der Seite der guten Sache beharrte und kämpfte.«

Wenn meine Feder nicht zu ungeschickt ist zu schildern, was mich selbst, während es an meinem Geist vorüberzog, tief bewegte, so könnte sich durch dieses Buch das Wort bewahrheiten, das nach Frau Braters Tod über sie gesprochen wurde: »An solchen geisteskräftigen Persönlichkeiten erhält das sittliche Streben neuen Schwung und Antrieb, sie wirken nach, auch wenn sie längst nicht mehr in unserer Mitte sind.«

Würzburg , im Sommer 1908.

=Die Verfasserin.=

Inhaltsverzeichnis

Seite Erster Teil: =Mädchenjahre=

Vorwort III

Inhalt V

1. Kapitel 1827 1835. Das achte Kind. Pfaff und Rückert. Damajanti. Drei Ehen. Aurora. Horoskop. Wesen der Eltern. Die vier »Pfaffsbuben«. Heimatboden. Kalte Winter. Eingang durchs Fenster. Anne. Gespensterfurcht. Preisarbeit. Pfaffs Krankheit und Tod 3

2. Kapitel 1835 1849. Schulzeit. Die Familie Brater. Erwachender Ordnungssinn. Geselligkeit. Sparsame Verhältnisse. Gedicht über Freundschaft. Da und dort zur Aushilfe. Astronomisches. Narkose. Braters äußere Erscheinung und sein Wesen. Nördlinger Plan 21

3. Kapitel 1849 1850. Geschwisterhaushalt. Karl Brater auf der Bleiche. Verlobung. Briefe der beiden Mütter. Eines Vetters Bedenken. Besuch der Braut in Erlangen. Briefe aus der Brautzeit. Proklamation. Hochzeit und Abschied 38

Zweiter Teil: =Gattin und Mutter=

4. Kapitel 1850 1851. Einzug in Nördlingen. Eheliches Verhältnis. Erste Einträge in der Familienchronik... Continue reading book >>




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