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Herr und Knecht

Book cover
By: (1828-1910)

Der Kaufmann Wasili Andrejitsch Brechunow und sein Knecht Nikita machen sich an einem Dezembernachmittag trotz eisiger Kälte und Schneegestöber mit dem Pferdeschlitten auf, da Wasili Andrejitsch einem benachbarten Gutsbesitzer einen Wald abkaufen will. Während der Fahrt nimmt der Schneesturm zu, sie kommen vom Weg ab und verirren sich, landen jedoch in einem Nachbarort. Mehrfach bietet sich die Möglichkeit, von der Weiterfahrt abzusehen und den nächsten Tag abzuwarten, aber der rücksichtslose und dabei selbstgerechte Wasili Andrejitsch will sich das günstige Geschäft nicht entgehen lassen, und Nikita fügt sich gehorsam. Als es schließlich dunkle Nacht ist und sie sich wiederum in der eisigen Einöde verirrt haben, ist das Pferd am Ende seiner Kräfte, und beide spüren, dass es nun um Leben und Tod geht.

Angesichts des Todes verschwinden die Standesunterschiede. Nicht nur, dass Wasili Andrejitsch dem Nikita durchaus symbolträchtig die Zügel für das Pferd in die Hand gibt und sich den Entscheidungen seines Knechtes fügt, er beginnt auch, im Nachdenken über sein bisheriges Leben und Schaffen neue Einsichten zu entwickeln. Leo N. Tolstoi erzählt in einfacher Sprache die sehr gut ausgearbeitete Geschichte von Nächstenliebe und Übernahme von Verantwortung.
(Zusammenfassung von Karlsson)

First Page:

Anmerkungen zur Transkription:

Passagen, die im Originaltext gesperrt gedruckt waren, sind hier durch Unterstriche gekennzeichnet.

Auf Seite 24 wurde vor »wie es schien« ein Komma ergänzt.

Herr und Knecht

Novelle von L. N. Tolstoi

[Illustration: Verlags Signet]

Ins Deutsche übertragen von H. Röhl

Im Insel Verlag zu Leipzig

Zweite Auflage 11. 15. Tausend

I

Es war in den siebziger Jahren, an einem 7. Dezember, also am Tage nach St. Nikolaus. Im Kirchspiel war Feiertag, und der Herbergswirt und Kaufmann zweiter Gilde Wasili Andrejitsch Brechunow hatte das Dorf noch nicht verlassen können; denn zuerst hatte er in der Kirche anwesend sein müssen, da er Kirchenältester war, und dann hatte er nicht umhin gekonnt, in seinem Hause seine Verwandten und Bekannten zu empfangen und zu bewirten. Aber nun waren die letzten Gäste abgefahren, und Wasili Andrejitsch machte sich bereit, sofort zu einem benachbarten Gutsbesitzer zu fahren, um diesem einen kleinen Wald abzukaufen, um den er schon lange gehandelt hatte. Wasili Andrejitsch hatte es mit dieser Fahrt eilig, damit ihm nicht städtische Händler dieses vorteilhafte Geschäft wegschnappten... Continue reading book >>


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