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Himmelsvolk Ein Buch von Blumen, Tieren und Gott   By: (1881?-1952)

Book cover

First Page:

Waldemar Bonsels

Himmelsvolk

Ein Buch von Blumen, Tieren und Gott

Illustrierte Ausgabe mit sechzehn Bildern nach Scherenschnitten von Margarete Schreiber

1920

Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig

91. 110. Auflage der deutschen Gesamtausgaben. Die Illustrationen sind nach Scherenschnitten von Margarete Schreiber. Die Buchausgabe ohne Illustrationen ist im gleichen Verlag zum Preise von 5 Mark gebunden erschienen

Die schwedische Ausgabe bei C. W. K. Gleerup, Verlag, Lund

Die finnische Ausgabe bei Werner Söderström Osakeyhtiö Powvoo, Suomi

Die holländische Ausgabe im Verlag »Patria«, Amersfoort

Die dänische Ausgabe bei E. Jespersen, Verlag, Kopenhagen

Copyright 1919 by Schuster & Loeffler, Berlin

Spamersche Buchdruckerei in Leipzig

Kapitelfolge

Seite I. Kapitel: Die Waldwiese 9

II. Kapitel: Die Ankunft des Elfen 19

III. Kapitel: Die Frühlingsnacht 34

IV. Kapitel: Wiesenleute 46

V. Kapitel: Der Tod der Eiche 56

VI. Kapitel: Von den Engeln 61

VII. Kapitel: Hassans Kampf mit Ala 72

VIII. Kapitel: Die Winde 86

IX. Kapitel: Die Lerche 95

X. Kapitel: Assap und Jen 102

XI. Kapitel: Ukus Nacht mit dem Elfen 122

XII. Kapitel: Traule 133

XIII. Kapitel: Der Maikäfer 153

XIV. Kapitel: Das sterbende Kind 167

XV. Kapitel: Der Fuchs 176

XVI. Kapitel: Die Elfennacht 202

XVII. Kapitel: Das Reich 223

XVIII. Kapitel: Der Abschied 252

Erstes Kapitel

Die Waldwiese

[Illustration]

Bei der Waldwiese, auf der alten Linde, die sich noch kaum belaubt hatte, saß Kuno, der Star, vor Sonnenaufgang und putzte sich im Frühlicht. Seine Brust glänzte schwarz und golden, er war ein prächtiger Vogel.

Unten am Traulenbach, der unter der Linde dahinfloß, lief Onna, die Bachstelze, im Sand am Wasser dahin zwischen den jungen Trieben des Schilfs.

»Hallo!« rief Kuno, »hören Sie auf zu wippen, Madame, ich bin angekommen, verstehen Sie? Es wird Frühling!«

Die Bachstelze machte halt und sah hinauf.

»Ach so, ein Star,« sagte sie, »Stare gibt's genug.«

»Aber wenige, wie ich einer bin! Übrigens bin ich erst kürzlich angekommen, eigentlich zu früh, verstehen Sie?«

»Ich versteh schon«, gab Onna zurück. »Sie wollen doch nicht etwa hier nisten?«

»Hier? Wo denn? In der Linde? Zwischen Krähen, Eulen und Eichhörnchen, oder gar in Ihrer Nähe? Sie haben eine Ahnung, Madame. Aber ich habe mir gleich gedacht, daß Sie nichts verstehen. So sitzen Sie doch wenigstens still. Mein Gott, ist das ein Tag!«

»Sie sind einfach unverschämt«, sagte Onna ärgerlich.

»Ach, denken Sie sich,« rief Kuno erstaunt, »das haben verschiedene Leute schon oft behauptet, ich kann mir gar nicht recht ausmalen, wie solch ein Gerücht hat aufkommen können. Die Leute sind heutzutage geradezu auf böse Nachrichten aus. Merkwürdig. Aber ein Tag ist das heute, nicht wahr?«

»Meinetwegen«, meinte Onna und wollte weiter... Continue reading book >>




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