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Jedermann Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes   By: (1874-1929)

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JEDERMANN

DAS SPIEL VOM STERBEN DES REICHEN MANNES

ERNEUERT VON

HUGO von HOFMANNSTHAL

S. FISCHER, VERLAG, BERLIN

1911

Alle Rechte vorbehalten. Den Bühnen und Vereinen gegenüber Manuskript. Das Recht der Aufführung ist nur von S. Fischer, Verlag, Berlin W., Bülowstr. 90 zu erwerben.

Copyright 1911 S. Fischer, Verlag, Berlin.

DRAMATIS PERSONAE:

GOTT DER HERR ERZENGEL MICHAEL TOD TEUFEL

JEDERMANN JEDERMANNS MUTTER JEDERMANNS GUTER GESELL DER HAUSVOGT DER KOCH EIN ARMER NACHBAR EIN SCHULDKNECHT DES SCHULDKNECHTS WEIB

BUHLSCHAFT DICKER VETTER DÜNNER VETTER ETLICHE JUNGE FRÄULEIN ETLICHE VON JEDERMANNS TISCHGESELLEN BÜTTEL KNECHTE SPIELLEUTE BUBEN

MAMMON WERKE GLAUBE MÖNCH ENGEL

SPIELANSAGER

tritt vor und sagt das Spiel an.

Jetzt habet allsamt Achtung Leut Und hört was wir vorstellen heut! Ist als ein geistlich Spiel bewandt Vorladung Jedermanns ist es zubenannt. Darin Euch wird gewiesen werden, Wie unsere Tag und Werk auf Erden Vergänglich sind und hinfällig gar. Der Hergang ist recht schön und klar, Der Stoff ist kostbar von dem Spiel Dahinter aber liegt noch viel Das müßt Ihr zu Gemüt führen Und aus dem Inhalt die Lehr ausspüren.

GOTT DER HERR

( wird sichtbar auf seinem Thron und spricht ):

Fürwahr mag länger das nit ertragen, Daß alle Kreatur gegen mich Ihr Herz verhärtet böslich, Daß sie ohn einige Furcht vor mir Schmählicher hinleben als das Getier. Des geistlichen Auges sind sie erblindt In Sünd ersoffen, das ist was sie sind, Und kennen mich nit für ihren Gott, Ihr Trachten geht auf irdisch Gut allein Und was darüber, das ist ihr Spott, Und wie ich sie mir anschau zur Stund So han sie rein vergessen den Bund Den ich mit ihnen aufgericht hab Da ich am Holz mein Blut hingab. Auf daß sie sollten das Leben erlangen Bin ich am Marterholz gehangen. Hab ihnen die Dörn aus dem Fuß getan Und auf meinem Haupt sie getragen als Kron. So viel ich vermocht, hab ich vollbracht Und nun wird meiner schlecht geacht. Darum will ich in rechter Eil Gerichtstag halten über sie Und Jedermann richten nach seinem Teil. Wo bist du, Tod, mein starker Bot? Tritt vor mich hin.

TOD:

Allmächtiger Gott, hier sieh mich stehn, Nach deinem Befehl werd ich botengehn.

GOTT:

Geh du zu Jedermann und zeig in meinem Namen ihm an Er muß eine Pilgerschaft antreten Mit dieser Stund und heutigem Tag Der er sich nicht entziehen mag. Und heiß ihn mitbringen sein Rechenbuch Und daß er nicht Aufschub, noch Zögerung such... Continue reading book >>




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