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Tante Toni und ihre Bande   By:

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First Page:

Tante Toni und ihre Bande

Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde

Von

A. v. Brochow

Zweite und dritte Auflage

Freiburg im Breisgau

Herdersche Verlagshandlung

Berlin, Karlsruhe, Köln, München, Straßburg und Wien

Alle Rechte vorbehalten

Buchdruckerei der Herder schen Verlagshandlung in Freiburg. 1919

Inhaltsverzeichnis. Seite

1. Kapitel. Tante Toni kommt! 1

2. Kapitel. Es wird Krocket gespielt, und Tante Toni macht dabei Charakterstudien 18

3. Kapitel. Was die Kinder werden wollen 38

4. Kapitel. Es wird spazierengegangen; man begegnet der alten Babett; Anna wird Prophetin und Rudi Schwanenritter 51

5. Kapitel. Minnichen wird geimpft 90

6. Kapitel. Tante Toni geht mit ihrer Bande auf den Wetterstein. Otto spielt einen schlimmen Streich 103

7. Kapitel. Bambula, der Puppenfresser. Otto, weißt du nun, wie es tut? 135

8. Kapitel. Klein Tonis Wunsch geht in Erfüllung! 172

9. Kapitel. Wie Lilly ein Geheimnis erfährt. Der große Tag und Ottos Entschluß. Auf Wiedersehen! 187

Erstes Kapitel.

Tante Toni kommt!

Frau Wulff saß am Fenster und nähte. Ihre vier ältesten Kinder waren noch um den Tisch versammelt und beendeten ihren Nachmittagskaffee.

»Eilt euch ein wenig«, drängte die Mutter, »damit ihr bald an die Aufgaben kommt und hernach noch in den Garten gehen könnt.«

»Ich bin fertig«, sagte Kurt, und er trat zur Mutter ans Fenster. Hinausblickend gewahrte er den Briefträger.

»Mutter, da ist der Briefträger!« rief er eifrig aus. »O, darf ich schnell hinunterlaufen? Er hat vielleicht einen Brief von Tante Toni!«

»Ja, geh nur. Aber sei so gut und bringe mir den Brief uneröffnet. Du weißt, es schickt sich nicht, daß Kinder die Briefe ihrer Eltern öffnen.«

Kurt wurde rot und sprang hastig hinaus. Wenige Augenblicke später stürzte er wieder ins Zimmer und schrie, wie im Triumph einen Brief hochhaltend: »Hurra, ein Brief aus Walden; der ist sicher von Tante Toni!«

Die vier Kinder drängten sich an die Mutter heran.

»Schnell, Mütterchen, mach' auf und sieh, ob sie kommt!«

»Nur gemach, nur gemach, Kinder!« wehrte diese lächelnd, aber sie beeilte sich doch sehr mit dem Öffnen des Briefes; sie wartete ja selbst mit Sehnsucht auf den Besuch ihrer Schwester, der schon lange geplant war, aber wegen eines Unwohlseins ihres Vaters schon mehrmals hatte verschoben werden müssen.

Schnell durchflog sie den Brief und rief dann freudig aus: »Ja, Kinder, die Tante Toni kommt, und zwar schon morgen!«

Diese Nachricht wurde mit einem solchen Freudengeschrei begrüßt, daß die Mutter sich die Ohren zuhalten mußte.

»Kommt der Großpapa auch mit?« fragte Paul, Kurts Zwillingsbruder.

»Nein; Großpapa geht zu seiner Erholung für ein paar Wochen zu Onkel Karl und zu Tante Klara aufs Land; deshalb kann Tante Toni diesmal etwas länger bleiben.«

»Hurra, sie bleibt lange diesmal!« schrie Anna, und sie wirbelte springend und hopsend durchs Zimmer, während die kleine Toni, das Patenkind der Tante, in die Hände klatschend ausrief: »O, wie froh bin ich, wie froh!«

»Höre, Paul«, wendete sich nun die Mutter an diesen, »du gehst gleich zu Onkel Robert und teilst ihm Tante Tonis Ankunft mit... Continue reading book >>




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