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Warum wir sterben   By: (1883-1980)

Book cover

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Anmerkung zur Transkription:

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Warum wir sterben

Von

Dr. Alexander Lipschütz

Zürich

Also sprach Zarathustra: Wichtig nehmen alle das Sterben: Aber noch ist der Tod kein Fest. Noch erlernten die Menschen nicht, wie man die schönsten Feste weiht.

Mit 36 Abbildungen im Text

[Illustration: Signet]

Stuttgart

Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde

Geschäftsstelle: Franckh'sche Verlagshandlung

1914

Inhaltsverzeichnis.

Seite Vorwort 5

1. Gevatter Tod und Bazillen 7

2. Der Tod und die Wissenschaft 15

3. Leben und Tod 18

4. Tod und Unsterblichkeit 24

5. Der sterbende Zellenstaat 30

6. Das Altenteil der Zellen im Zellenstaat 34

7. Wie wir sterben 41

8. Lebensgeschichte eines Pantoffeltierchens 52

9. Jugend und Alter der Nervenzellen 64

10. Der Tod der Eintagsfliege 75

11. Kopulation und Befruchtung 80

12. Die Unvollkommenheit des Stoffwechsels 85

Alle Rechte, besonders das Übersetzungsrecht, vorbehalten.

Copyright 1914 by Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart.

Ich habe das Problem des Todes in den Zusammenhängen, wie ich es in diesen Blättern bringe, zum ersten Mal vor etwa zwei Jahren in dem Feuilleton einer Tageszeitung behandelt. Eine ähnliche wissenschaftliche Behandlung hat das Todesproblem in ausgezeichneter Weise durch Doflein erfahren. Meine Darstellung knüpft an das an, was unsere großen Meister des biologisch medizinischen Denkens, wie Nothnagel , Ribbert und Verworn , an Bausteinen und an allgemeinen Gesichtspunkten für eine Erörterung des Todesproblems zusammengetragen haben, und ich habe versucht, diese Gesichtspunkte zellularphysiologisch weiter auszugestalten durch Berücksichtigung der zahlreichen zellularpathologischen Arbeiten des russischen Forschers Mühlmann . Das Tatsachenmaterial, über das diese beiden Forscher berichtet haben, ist für eine wissenschaftliche Behandlung des Todesproblems von einschneidender Bedeutung, wenn auch Mühlmann in seinen kritischen Studien über den Tod zu Schlüssen gelangt ist, die ich keinesfalls unterschreiben will. Ich habe in meine Erörterung auch den Begriff der »Unvollkommenheit des Stoffwechsels« eingeführt, den Jickeli für die Behandlung biologischer Fragen  wenn auch in anderen Zusammenhängen und in nicht ganz glücklicher Weise  als erster zu verwerten bemüht war. Den ganzen Komplex der wichtigen Partialprobleme des Todes, die Friedenthal und Rubner in ihren Arbeiten behandelt haben, habe ich unberücksichtigt lassen müssen, da sonst meine Darstellung zu sehr angewachsen wäre. Wer eingehender über das Problem des Todes orientiert sein will, sei auf meine » Allgemeine Physiologie des Todes « verwiesen, die im Verlag von Vieweg u. Sohn erscheinen wird. In diesem Buch wird der Leser auch all die Originalarbeiten genannt finden, die meinen Ausführungen über den Tod zugrundeliegen. 

Noch einige Worte über die Sprache , in der ich meine Darstellung geschrieben habe. Ich habe mich nicht bemüht, meine Umgangssprache, in der ich mich sonst über biologische Dinge auszusprechen pflege, in die spanischen Stiefel der modernen Schreibsprache hineinzuzwängen. Ich habe vielmehr so geschrieben, wie ich spreche... Continue reading book >>




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