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Wir fanden einen Pfad Neue Gedichte   By: (1871-1914)

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Wir fanden einen Pfad

Neue Gedichte

Christian Morgenstern

alphabetisch nach Titeln sortiert:

"Brüder!" An den andern An eine Freundin (an einige) (an manche) (an viele) Bedenke, Freund ... Da nimm Das bloße Wollen ... Das ist der Ast in deinem Holz Der Engel ... Der Kranke Die Fußwaschung Die Sonne will sich sieben Male spiegeln Die zur Wahrheit wandern Du Weisheit meines höhern Ich Du hast die Hand schon am Portal ... Einen Freund über seinen Liebeskummer zu trösten Erblinden mag ich ... Evolution Faß es, was sich dir enthüllt! Geschöpf nicht mehr ... Gib mir den Anblick deines Seins Hymne Ich bin aus Gott wie alles Sein geboren Ich habe den MENSCHEN gesehn ... Ich hebe Dir mein Herz empor Ich will aus allem nehmen ... Im Baum, du liebes Vöglein dort Leis auf zarten Füßen naht es Licht ist Liebe Lucifer Mit erwacht Mond am Mittag Nach der Lektüre des Helsingforsers Cyclus 1912 Nun wohne DU darin O Nacht ... O gib mir Freuden O ihr kleinmütig Volk O wie gerne lern ich Milde Sieh nicht, was andre tun Stör' nicht den Schlaf der liebsten Frau Von zwei Rosen ... Was klagst du an ... Wasserfall bei Nacht Wer vom Ziel nicht weiß ... Wie macht' ich mich von DEINEM Zauber los Wir fanden einen Pfad Wir fanden einen Pfad Überwinde!

"Brüder!"

Lied für ein neues Gesangbuch studierender Jugend "Brüder!" Hört das Wort! Soll's ein Wort nur bleiben? Soll's nicht Früchte treiben fort und fort?

Oft erscholl der Schwur! Ward auch oft gehalten doch in engem, alten Sinne nur.

O sein neuer Sinn! Lernt ihn doch erkennen! Laßt doch heiß ihn brennen durch euch hin!

Allen Bruder sein! Allen helfen, dienen! Ist, seit ER erschienen, Ziel allein!

Auch dem Bösewicht, der uns widerstrebet! Er auch ward gewebet einst aus Licht.

"Liebt das Böse gut!" lehren tiefe Seelen. Lernt am Hasse stählen Liebesmut!

"Brüder!" Hört das Wort! Daß es Wahrheit werde und dereinst die Erde Gottes Ort!

An den andern

Ich hatte mich im Hochgebirg verstiegen. Die Felsenwelt um mich, sie war wohl schön; doch konnt ich keinen Ausgang mir ersiegen, noch einen Aufgang nach den lichten Höhn;

Da traf ich Dich, in ärgster Not: den Andern! Mit Dir vereint, gewann ich frischen Mut. Von neuem hob ich an, mit Dir, zu wandern, und siehe da: Das Schicksal war uns gut.

Wir fanden einen Pfad, der klar und einsam empor sich zog, bis, wo ein Tempel stand. Der Steig war steil, doch wagten wir's gemeinsam ... Und heut noch helfen wir uns, Hand in Hand.

Mag sein, wir stehn an unsres Lebens Ende noch unterm Ziel, genug, der Weg ist klar! Daß wir uns trafen, war die große Wende, Aus zwei Verirrten ward ein wissend Paar.

An eine Freundin

Laß den Helden in deiner Seele nicht sterben! Welkst du hin wie die Blume, der Baum im Herbst, höre nimmer doch auf, um den Kranz zu werben!

Alle andern Kränze bleiben zurücke, schwinden hin wie die Glieder, die sie bedecken ... Dieser bleibt dir allein auf der großen Brücke

hält dir droben die Geisterstirn noch umschlossen: und dereinst, wenn du wieder hinabgestiegen, wirst du gehn, wie von heiligem Schein umflossen.

(an einige)

Ihr kennt den Trost, der enttrübt, die fern den Schranken: Werden draußen Taten geübt, entsenden sie Gedanken.

(an manche)

Ihr kennt es, das harte Leid, heißt es entsagen, mitzuwirken im Sturm der Zeit zu neuem Gottestagen.

(an viele)

Ihr kennt sie, die Leidenschaft, die uns verbindet: Helfen, helfen, mit einer Kraft, die alles überwindet.

Bedenke, Freund, ...

Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen. War's wert, daß wir den Bann des Schweigens brachen, um solche Nichtigkeiten auszutauschen?

So schwätzen wohl zwei Vögel miteinander, derweil in unablässigem Gewander des Stromes strenge Wogen meerwärts rauschen.

Erwacht in dir nicht ein Gefühl der Leere, erwägst du, wie so auftut Jahre, Jahre nichts als Geschwätz aus dir sich und dem andern,

indessen nach der Gottheit Schoß und Meere der Geistesweisheit sternenspiegelklare Gewässer ruhlos und gewaltig wandern?

Da nimm

Da nimm... Continue reading book >>




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