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Zeugnisse für die Stellung des Menschen in der Natur   By: (1825-1895)

Book cover

First Page:

ZEUGNISSE FÜR DIE STELLUNG DES MENSCHEN IN DER NATUR.

[Illustration: =Gibbon=. =Orang=. =Chimpanze=. =Gorilla=. =Mensch=.

Photographisch nach Abbildungen in natürlicher Grösse reducirt (mit Ausnahme des Gibbonskelets, welches in doppelt natürlicher Grösse war), die Zeichnungen von Mr. Waterhouse Hawkins nach Exemplaren im Royal College of Surgeons.]

ZEUGNISSE FÜR DIE STELLUNG DES MENSCHEN IN DER NATUR.

Drei Abhandlungen:

Über die Naturgeschichte der menschenähnlichen Affen.

Über die Beziehungen des Menschen zu den nächstniederen Thieren.

Über einige fossile menschliche Überreste.

von

THOMAS HENRY HUXLEY.

Aus dem Englischen übersetzt von J. Victor Carus.

Mit in den Text eingedruckten Holzstichen.

Allein berechtigte deutsche Ausgabe.

Braunschweig, Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn. 1863.

VORWORT DES ÜBERSETZERS.

Es gereicht mir zur grossen Freude, das vorliegende Buch meines vortrefflichen Freundes bei den deutschen Lesern einführen zu können, da es nicht nur eine Frage behandelt, deren wissenschaftlich begründete Beantwortung einen umgestaltenden Einfluss auf die Lebensanschauung jedes Gebildeten ausüben muss, sondern dies auch in einer sehr vorurtheilsfreien, ruhigen Weise thut, welche wohlthätig von der leider nur zu häufig vortretenden Gereiztheit, und, der Verbreitung gesunder Ansichten sehr hinderlichen Einseitigkeit bei Besprechung ähnlicher oder verwandter Fragen absticht.

So wenig es mir anstehen würde, das Werk besonders zu empfehlen, so kann ich doch nicht umhin, ausser auf die äusserst vollständige Mittheilung des Thatbestandes vorzüglich auf die Einleitung zur zweiten Abhandlung aufmerksam zu machen. Es ist wohl selten nicht bloss die Continuität der menschlichen Bestrebungen über gewisse Fragen zur Klarheit zu gelangen, sondern auch die genetische Abhängigkeit der einzelnen Beantwortungsversuche so bündig dargestellt worden, wie hier. Auch sei mir erlaubt darauf aufmerksam zu machen, wie der Verfasser, ein erklärter Anhänger Darwin's, ausdrücklich darauf hinweist, welch' grosse Aufgaben wir in Folge der Darwin'schen Theorie noch zu lösen haben. Es wird damit besonders denen ein wissenschaftlicher Dienst erwiesen, welche zu glauben scheinen, dass sich die Naturforscher nun leichten Kaufs über alle Schwierigkeiten hinwegsetzen zu können meinten. Dass sich der Verfasser in Bezug auf den Inhalt der dritten Abhandlung lediglich an die anatomischen Thatsachen gehalten hat, ohne auf das geologische Detail einzugehen (über welches sich leider neuerdings ein unerquicklicher persönlicher Streit in England erhoben hat), ist durch das gleichzeitige Erscheinen des Buches von Sir Charles Lyell hinreichend gerechtfertigt. Gerade die hier geäusserten Ansichten dürften besonders den Anthropologen und Ethnographen zur Beherzigung zu empfehlen sein.

=Leipzig=, im Juni 1863.

J. Victor Carus.

INHALTSVERZEICHNISS.

I Seite.

Ueber die Naturgeschichte der menschenähnlichen Affen 1

II

Ueber die Beziehungen des Menschen zu den nächstniederen Thieren 64

III

Ueber einige fossile menschliche Ueberreste 135

I.

Ueber die Naturgeschichte der menschenähnlichen Affen.

Werden alte Ueberlieferungen an der Hand der strengeren Untersuchungen unserer Zeit geprüft, so erbleichen sie gewöhnlich genug zu blossen Träumen. Es ist indess eigenthümlich, wie oft ein solcher Traum sich als ein halbwacher herausstellt, der etwas real ihm zu Grunde Liegendes voraussagt. Ovid deutete die Entdeckungen der Geologen vorher an; die Atlantis war ein Erzeugniss der Einbildungskraft, aber Columbus entdeckte dann die westliche Welt; und obschon die seltsamen Formen der Centauren und Satyrn nur im Bereiche der Kunst existiren, so kennt man doch jetzt nicht bloss im Allgemeinen, sondern ganz sicher und notorisch Geschöpfe, die dem Menschen in ihrem wesentlichen Bau noch näher stehen als jene, und doch durchaus so thierisch sind, wie die Bock und Pferdehälfte jener mythischen Zusammensetzungen... Continue reading book >>




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