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Deutschland. Ein Wintermärchen

Deutschland. Ein Wintermärchen by Heinrich Heine
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Deutschland. Ein Wintermärchen ist ein satirisches Versepos des deutschen Dichters Heinrich Heine (1797–1856). Unzufrieden mit den politischen Verhältnissen im Deutschland der Restaurationszeit und um der Zensur zu entgehen, emigrierte Heine 1831 nach Frankreich. 1835 verbot ein Beschluss des deutschen Bundestags seine Schriften. Ende 1843 kehrt er noch einmal für wenige Wochen nach Deutschland zurück. Heine verknüpft in „Deutschland. Ein Wintermärchen“ die Reisebeschreibung mit politischen und philosophischen Betrachtungen. Schon am 4. Oktober 1844 wurde das Buch in Preußen verboten und beschlagnahmt. Vor allem im Jahrhundert seiner Entstehung betrachtete man Heines Versepo als „Schandschrift“ eines Heimatlosen, eines „Vaterlandsverräters“, Miesmachers und Schandmauls. Diese Sichtweise von „Deutschland. ein Wintermärchen“ fand sich besonders in der Zeit des Nationalsozialismus bis ins dümmlich Groteske übersteigert. Die moderne Zeit sieht in Heines Werk ein bedeutendes politisches Gedicht in deutscher Sprache: souverän in seinem Witz, stark in seinen Bildern, meisterlich in seiner Sprachbeherrschung. (Zusammenfassung von Wikipedia und Sonja)

Germany: A Winter’s Tale is a satirical verse-epic or narrative by the famous German-Jewish author and poet Heinrich Heine (1797–1856). From the onset of the (Metternich) Restoration in Germany Heine was no longer secure from the state Censor, and in 1831 he migrated to France as an exile.

This reading is in German.

First Page:

"Deutschland. Ein Wintermärchen" (Germany. A winter tale) by Heinrich Heine [in German]

Heinrich Heine

Deutschland. Ein Wintermärchen

VORWORT

Das nachstehende Gedicht schrieb ich im diesjährigen Monat Januar zu Paris, und die freie Luft des Ortes wehete in manche Strophe weit schärfer hinein, als mir eigentlich lieb war. Ich unterließ nicht, schon gleich zu mildern und auszuscheiden, was mit dem deutschen Klima unverträglich schien. Nichtsdestoweniger, als ich das Manuskript im Monat März an meinen Verleger nach Hamburg schickte, wurden mir noch mannigfache Bedenklichkeiten in Erwägung gestellt. Ich mußte mich dem fatalen Geschäfte des Umarbeitens nochmals unterziehen, und da mag es wohl geschehen sein, daß die ernsten Töne mehr als nötig abgedämpft oder von den Schellen des Humors gar zu heiter überklingelt wurden. Einigen nackten Gedanken habe ich im hastigen Unmut ihre Feigenblätter wieder abgerissen, und zimperlich spröde Ohren habe ich vielleicht verletzt. Es ist mir leid, aber ich tröste mich mit dem Bewußtsein, daß größere Autoren sich ähnliche Vergehen zuschulden kommen ließen... Continue reading book >>


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