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Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten by Johann Wolfgang von Goethe
By: (1749-1832)

Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten von Johann Wolfgang von Goethe

Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten ist eine Erzählungssammlung von Johann Wolfgang von Goethe, erschienen (1795).

Das Konzept der Rahmenhandlung dieser Novelle hat Goethe von Boccaccios Decamerone übernommen (eine Erzählwelt wird der realen Situation der Flüchtlinge entgegengesetzt). Doch zeigt sich bei ihm, dass die Rahmengesellschaft in ihrer Funktion versagt. Es gelingt nicht mehr, das schreckliche Ereignis, das die Rahmengesellschaft konstituiert und dazu motiviert, sich mittels Erzählungen über das drohende Schicksal zu vertrösten, mittels Erzählen vergessen zu machen. Im Gegenteil: Das Ereignis der Revolution dringt in den Themenkreis der Rahmengesellschaft ein (zunächst streitet der junge Karl als Befürworter der Revolution mit dem konservativen alten Geheimrat, der aus Verärgerung die Gesellschaft verlässt, später bricht ein Bedienter in die Runde ein und berichtet von Feuer auf den Gütern, die den Franzosen in die Hand gefallen sind). Etwa ein Zehntel (insbesondere der Einstieg) handelt direkt oder indirekt von den außenpolitischen Verhältnissen, infolge derer jene Leute flüchten mussten. Der zeitgeschichtliche Hintergrund der erzählten Ereignisse sind der sog. erste Koalitionskrieg und die Ereignisse um die Mainzer Republik.

First Page:

Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

Johann Wolfgang von Goethe

Inhalt:

Bassompierres Geschichte von der schönen Krämerin Ferdinands Schuld und Wandlung Der Prokurator

Bassompierres Geschichte von der schönen Krämerin

Erzählung aus Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten

(1795)

"Der Marschall von Bassompierre", sagte er, "erzählt sie in seinen Memoiren; es sei mir erlaubt, in seinem Namen zu reden:

Seit fünf oder sechs Monaten hatte ich bemerkt, so oft ich über die kleine Brücke ging denn zu der Zeit war der Pont neuf noch nicht erbauet , daß eine schöne Krämerin, deren Laden an einem Schilde mit zwei Engeln kenntlich war, sich tief und wiederholt vor mir neigte und mir so weit nachsah, als sie nur konnte. Ihr Betragen fiel mir auf, ich sah sie gleichfalls an und dankte ihr sorgfältig. Einst ritt ich von Fontainebleau nach Paris, und als ich wieder die kleine Brücke heraufkam, trat sie an ihre Ladentüre und sagte zu mir, indem ich vorbeiritt: "Mein Herr, Ihre Dienerin!" Ich erwiderte ihren Gruß, und indem ich mich von Zeit zu Zeit umsah, hatte sie sich weiter vorgelehnt, um mir so weit als möglich nachzusehen... Continue reading book >>


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